Rotlicht bei Fischen

Forschungen mit Fischen haben gezeigt, dass das Umgebungslicht alle Lebensphasen mit Rotlicht synchronisiert

Von der Entwicklung des Embryos bis zur Geschlechtsreife. In der Natur treten Lichtrhythmen in einem vorhersehbaren, unbeugsamen Muster auf – ein Muster, das sich seit Tausenden von Jahren nicht verändert hat. Daher war in der tierischen Evolution das Licht, nicht die Temperatur, der stabilste der Umwelteinflüsse. Fische reagieren auf Temperaturänderungen, aber sie werden durch Lichtveränderungen hervorgerufen wie mit einer Rotlichtlampe. In der Natur nimmt die Lichtintensität im Laufe des Tages allmählich zu und nimmt gegen Sonnenuntergang langsam ab. Auch die Qualität des Lichts ändert sich im Laufe des Tages. Bei Sonnenaufgang dominiert rotes Licht, zur Mittagszeit gibt es viel blaues Licht, und bei Sonnenuntergang ändert sich die Lichtfarbe allmählich wieder in ein dominantes Rot. Aufgrund der sich ändernden Ausrichtung der Erde zur Sonne ändern sich Menge und Qualität des Lichts jahreszeitlich und auch das Tagesmuster. Darüber hinaus werden Lichtmenge und -farbe, die ein Tier in der Natur erfährt, von seiner geographischen Lage bestimmt. Die Wahrnehmung von Licht durch Tiere bei Rotlicht Fische haben sich an die Veränderungen des Lichts in ihrer natürlichen Umgebung angepasst, indem sie eine biologische Uhr entwickelt haben, die durch Lichtreize aus ihrer Umgebung synchronisiert und angetrieben wird. Diese Uhr bringt physiologische und Verhaltensprozesse in Gang. Im[…]

weiterlesen …